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Eichen

Eiche von Cirole, Baumumfang 6,35 m

(Stieleiche, Quercus robur) Eiche von Cirole, Baumumfang 6,35 m


Die Eichen (Quercus) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Buchengewächse  (Fagaceae). Der deutsche Name ist mit dem lateinischen esca für Speise verwandt, was darauf hinweist, dass Eichenfrüchte früher große Bedeutung für die Schweinehaltung  hatten.

Die Gattung umfasst etwa 400 bis 600 Arten, davon bis zu 450 in der Untergattung  Quercus und bis zu 150 in der Untergattung Cyclobalanopsis. Bei dem römischen Autor Quintus Ennius (239–169 v. Chr.) findet sich der früheste literarische Beleg für den lateinischen Namen des Baums, ‚quercus‘.[1]

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Eichen-Arten sind sommergrüne oder immergrüne Bäume, seltener auch Sträucher. Die wechselständigen, einfachen Laubblätter sind dünn bis ledrig, gelappt oder ungelappt. Die Blattränder sind glatt oder gezähnt bis stachelig gezähnt. Die unscheinbaren Nebenblätter  fallen früh ab (nur bei Quercus sadleriana sind sie auffälliger).

Generative Merkmale

Eichen-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die meist zu mehreren an der Basis junger Zweige sitzenden Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten (anemophilenTaxahäufig der Fall ist. Die männlichen Blüten sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst. Die Blütenhüllblätter sind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten meist sechs (zwei bis zwölf) Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs) Fruchtblätter und Stempel. Jede Cupula enthält nur eine weibliche Blüte.

Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher eingeschlossen, der Cupula genannt wird.

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 12.

Ökologie

Schon von alters her ist den Menschen aufgefallen, dass Eichen eine ungewöhnliche Vielfalt von Insekten beherbergen (bis zu 1000 Arten in einer Krone). Die Spezialisierung zahlreicher Insekten auf diese Bäume gilt als ein Zeichen des hohen entwicklungsgeschichtlichen Alters (Koevolution).

Die Eiche ist Nahrungshabitat der Raupen von vielen Schmetterlingsarten. Sie wird in Mitteleuropa nur von der Salweide übertroffen. Beide beherbergen über 100 Arten.[2]

Verbreitung

Arten gibt es in NordamerikaMexiko, auf den Karibischen Inseln, in Zentralamerika, in Südamerika nur in Kolumbien, in Eurasien und in NordafrikaQuercus ist die wichtigste Laubbaumgattung der Nordhalbkugel. Ein Schwerpunkt der Artenvielfalt ist Nordamerika.

In Deutschland sind die Eichen mit einem Anteil von neun Prozent des Bestandes im Flach- und Hügelland nach den Buchen die verbreitetste Laubbaum-Gattung. Noch höhere Anteile an den Beständen in einigen Wäldern nahe der Küste etwa im Lübecker Stadtwald sind noch immer auf die Bedeutung der Eiche für den Schiffbau im Mittelalter zurückzuführen. In Deutschland kommt die Eiche vor allem in Mischwäldern vor. Größere Eichenwälder sind selten.

Eichen traten bereits im Tertiär auf. Sie finden sich fossil schon vor zwölf Millionen Jahren, etwa in Sedimenten der Niederrheinischen Bucht.

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch: Eichenkrankheiten

Systematik

Die Gattung enthält etwa 400 Arten. Die Gattung wird in die Untergattungen Quercus (die wiederum in Sektionen, darunter Weißeichen, Zerreichen und Roteichen gegliedert ist) und Cyclobalanopsis unterteilt (Arten-Auswahl):

Untergattung Quercus

Untergattung Cyclobalanopsis

Informationen zu einzelnen Arten

Die in Mitteleuropa heimischen Stiel- und Trauben-Eichen sind typische Vertreter der Weißeichen, wobei diese beiden Arten in weiten Bereichen gemeinsam vorkommen und zur Bastardisierung neigen, daher häufig nicht eindeutig zu differenzieren sind. Sie haben Blätter mit abgerundetem Rand. Sie sind sogenannte Lichtbaumarten, das heißt sie benötigen im Wachstum mehr Licht als etwa die Rotbuche und bilden selbst offene, lichte Kronen. Die Nutzung von Wäldern zur Waldweide (Hutewald) hat deshalb die Ausbildung von Eichenwäldern gefördert, weil die weidenden Tiere den Nachwuchs der Rotbuchen gehemmt haben. Das verkernende Holz der Weißeichen ist sehr dauerhaft und wurde viel im Schiffbau verwendet. Die heimischen Arten bieten etwa 350 Insektenarten einen Lebensraum.

Die ursprünglich im östlichen Nordamerika heimische Roteiche wird erst seit etwa 100 Jahren in Mitteleuropa angebaut. Man findet die Roteiche in Mitteleuropa in Parks und Botanischen Gärten, seltener werden sie in Forsten angebaut.

Roteichen zeichnen sich durch spitze Blätter aus, sowie durch Eicheln, die innerhalb von zwei Jahren reifen. Das Holz der Roteichen ist aufgrund von Porengängen nicht wasserdicht, und daher weniger wertvoll als das der Weißeichen. Es wird aufgrund der lebhaften Maserung vielfach für Möbel verwendet.

Mooreiche

Eine Besonderheit stellt die Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.

Kulturelles

Religion

In den alten ReligionenMythen und Sagen war die Eiche ein heiliger Baum. Häufig wurde sie mit blitztragenden Göttern oder Götterfürsten in Verbindung gebracht.

  • Christentum: Die Eiche galt als Lebensbaum, sie stand in ihrem dauerhaften Holz und dem langen Leben des Baumes für das ewige Leben und das ewige Heil. Auch wurde der Baum mit der glaubensstarken Heiligen Maria in Verbindung gebracht. Die Eiche findet sich in der Gotik und der frühen Neuzeit etwa auf Bibeleinbänden.
  • antikes Griechenland: dem Zeus geweiht bei den Griechen (Eichenorakel von Dodona)
  • Rom: dem Jupiter geweiht bei den Römern,
  • Kelten: Dem Himmelsherrscher und Wettergott Taranis gewidmet. Durch den römischen Geschichtsschreiber Plinius dem Älteren ist überliefert worden, dass die Kelten ohne Eichenlaub gar keine kultischen Handlungen vollzogen. Die sakrale Bedeutung der Eichen für die Kelten ist auch daran zu erkennen, dass das keltische Wort Druide für Priester von duir abgeleitet ist, was Eiche bedeutet. Auch die Wörter Türe und Tor haben ihren Ursprung im keltischen duir. Wer widerrechtlich einen Eichhain fällte, der war dem Tode geweiht.
  • Germanen: dem Gewittergott Donar (= Thor) geweiht. Die Sachsen beteten die Irminsul an. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine hohle Eiche handelte. Der heilige Bonifatius (Apostel der Deutschen) fällte die Donareiche bei Geismar im Jahr 723, um den zu bekehrenden Heiden zu beweisen, dass ihr Gott ein ohnmächtiges Wesen sei, das nicht einmal seinen Baum schützen könne.

Recht

  • Wegen der religiösen Bedeutung wurde unter den Eichen (wie auch unter Linden) Gericht gehalten (Gerichtsbäume, zum Beispiel Femeiche).

Symbolik

  • Symbol für die Ewigkeit (ein Eichenleben überdauert 30 Generationen)
  • „Eichenbaum“
    • Deutschland: seit dem 18. Jahrhundert typischer deutscher Wappenbaum; insbesondere von Klopstock beförderter deutscher Nationalbaum
    • Großbritannien
    • Vereinigte Staaten
  • Doppeleiche
    • Symbol für die Einheit Schleswig-Holsteins. In vielen Dörfern des Landes wurden um 1900 Doppeleichen, das heißt zweistämmige Eichen, gepflanzt. Im Schleswig-Holstein-Lied heißt es: Teures Land, du Doppeleiche, unter einer Krone Dach.

Lieder

  • Auch im deutschen Liedgut kommt der Eiche eine herausragende Bedeutung bei, wie etwa beim Niedersachsenlied: „(…) Fest wie uns’re Eichen halten allezeit wir stand, wenn Stürme brausen über’s deutsche Vaterland.“

Archäologie

In der Archäologie kann Eichenholz mit einer ausreichender Anzahl von Jahressringen mit Hilfe der Dendrochronologie zur Datierung herangezogen werden. Dies ist insbesondere bei der Datierung von Ereignissen hilfreich, die in vorgeschichtlicher Zeit stattgefunden haben. Die nordamerikanische Archäologie muss sich zu einem sehr großen Teil auf solche Methoden verlassen, da es keinerlei schriftliche Quellen aus der Zeit vor der europäischen Besiedelung gibt.

In den ur- und frühgeschichtlichen Siedlungen Europas gibt es viele Funde geschälter, verkohlter Eicheln allerdings selten in solchen Mengen wie in vielen Siedlungsgruben der bronzezeitlichen Siedlung Dortmund Oespel/Marten. Die Eicheln verkohlten vermutlich bei einem misslungenen Röstvorgang. Da Schälen und Rösten nicht erforderlich sind, wenn Eicheln als Schweinefutter dienen, ist anzunehmen, dass sie für den menschlichen Verzehr genießbarer gemacht werden sollten. Solche Vorgehensweisen kennen wir auch aus historischen Notzeiten. Das gehäufte Auftreten macht es jedoch fraglich, ob Eicheln nur in Notzeiten gegessen wurden. Eher waren sie eine leicht zu bevorratende Ergänzung im Speiseplan.

Sonstiges

  • Der Volksmund legt nahe, dass Eichen häufiger als andere Bäume vom Blitz  getroffen werden („Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“). Diese Aussage ist unwahr, vergleiche auch den Artikel über Blitze, Abschnitt „Verhalten bei Gewittern“.
  • Der Künstler Joseph Beuys präsentierte in Kassel zur documenta 7 das Werk „7000 Eichen„.

Nutzung

Eichenholz

Eichenstämme haben in ihrer Mitte das graubräunliche Kernholz, welches durch die eingelagerte Gerbsäure den typischen sauer-würzigen Eichengeruch erhält; zur Rinde hin und scharf abgegrenzt sind zwei bis fünf Zentimeter helles, junges, noch saftdurchflossenes Holz, das Splintholz. Das Holz der Stiel- und Traubeneiche hat eine Rohdichte bei Darrfeuchte (p0) von 0,39 bis 0,93 g/cm³, im Mittel 0,65 g/cm³, es ist hart und gut spaltbar. Weitere technische Daten: Elastizitätzsmodul aus Biegeversuch E [N/mm²] 13000, Zugfestigkeit längs Sigma ZB [N/mm² ] 110, Druckfestigkeit längs Sigma DB [N/mm² ] 52, Biegefestigkeit längs Sigma BB [N/mm² ] 95, Bruchschlagarbeit Omega [kJ/m²] 60-75, Härte nach Brinell [N/mm² ] längs 64-66, quer 34-41
Das wertvolle Hartholz gut gewachsener Stämme wird bevorzugt zu Furnieren verarbeitet. Kernholz hat eine hohe Verrottungsbeständigkeit und wird selten von Wurmfraß befallen. Splint dagegen sehr schnell. Eichenholz wird für Möbel, Treppen, Fußböden, Außentüren und Fenster, Fachwerk und im Wasserbau eingesetzt.

Eichenholz gilt zudem als gutes Brennholz mit geringem Funkenflug. Sein Flammenbild ist jedoch nicht so schön wie bei Buchen– und Birkenholz oder bei Obsthölzern; außerdem ist der Heizwert etwas niedriger als bei der Rotbuche.

Eicheln

Die Früchte (Eicheln) sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen und wurden zur Eichelmast genutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt. Dazu müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt.[4] Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck„, verarbeitet werden, wobei bei letzterer Verwendung die Gerbsäure wahlweise auch nicht oder nicht vollständig entzogen werden kann, etwa aus medizinischen Gründen.[5]

Rinde

Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewonnen (Eichenschälwald). Die Borke der Korkeiche (Quercus suber) wird als Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch Barrique. In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde genutzt, um Entzündungen im Mund und der Schleimhäute zu heilen.

Gallen

Aus den Galläpfeln, die von der gemeinen Eichengallwespe hervorgerufen werden, hat man früher dokumentenechte Eisengallustinte gewonnen.

Medizin und Pharmakologie

Alle Teile der Eiche, besonders unreife Eicheln, sind wegen der enthaltenen Gerbstoffe giftig und können zu gastrointestinalen Symptomen (Magenschleimhautreizung, Erbrechen, Durchfälle) führen (siehe dazu den Artikel: Liste giftiger Pflanzen). Die Eiche wird auf Grund dieses Gerbstoffgehaltes ihrer Rinde aber auch als Heilpflanze eingesetzt. Gesammelt wird die frische Eichenrinde im Frühjahr. Getrocknet und gemahlen kann daraus ein Sud gekocht werden, der sowohl äußerlich als auch als Tee (nie mehr als zwei Tassen täglich) angewandt wird.

Anwendungsgebiet innerlich: schwere chronische Entzündungen des Magen-Darm-Traktes.

Anwendung äußerlich: Einreiben von nässenden Ekzemen oder heißen Entzündungen.

Indirekte Gefahr: Der in Mitteleuropa immer stärker auffindbare Eichen- Prozessionsspinner siedelt sich ausschließlich auf Eichen an und birgt für den Menschen Gefahren: Die Larven des Eichen-Prozessionsspinners tragen Gifthaare, die auf der Haut und an den Schleimhäuten toxische und/oder allergische Reaktionen hervorrufen. Die Beschwerden reichen von heftig juckenden Hautausschlägen (Raupendermatitis) bis zu Asthmaanfällen. Da die mikroskopisch kleinen Gifthaare bis zu hundert Meter weit mit dem Wind vertragen werden können, stellen sie eine wichtige Ursache einer luftübertragenen Krankheit dar.

Bekannte Eichen

Die älteste Eiche in Europa soll die 1000-jährige Eiche Bad Blumau (Oststeiermark) sein. Zumindest wurde sie schon im Jahr 990 erstmals urkundlich erwähnt und wird auf etwa 1200 Jahre geschätzt. Ihr Stammumfang beträgt 8,75 Meter. Nach anderen Angaben soll eine Stieleiche in Bulgarien im Ort Granit, Bezirk Stara Zagora mit 1640 Jahren wohl der älteste Laubbaum Europas sein. Die älteste Eiche Deutschlands ist die Femeiche  in Raesfeld-Erle, Kreis Borken, deren Alter auf bis zu 1500 Jahre geschätzt wird (Quelle: Brockhaus Enzyklopädie). Einen Stammumfang von 9,5 Metern hatte 1924 eine mächtige Eiche am Rande der Pommerschen Schweiz in der Gegend von Bad Polzin, die in einer Urkunde von 1321 als Grenzmal zwischen dem Land Belgard und dem bischöflichen Land Arnhausen genannt wurde und die als eine der ältesten von ganz Pommern galt. Als ihr Standort wird 1924 der (halbstündige) Wanderweg angegeben, der von Neu-Lutzig (Nowe Ludzicko) über den Bahnhof Lutzig (Bahnhof Stare Ludzicko) nach Dewsberg (Dziwogóra) führt.[6]

Siehe auch: Liste der dicksten Eichen in Deutschland

Bekannte Eichen


Quellen

  • Kevin C. Nixon: Quercus in der Flora of North America, Volume 3: Online. (Abschnitt Beschreibung)
  • Chengjiu Huang, Yongtian Zhang & Bruce Bartholomew: Fagaceae in der Flora of China, Volume 4, S. 370: Quercus – Online. (Abschnitt Beschreibung)

Einzelnachweise

  1.  Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 2. Auflage. Birkhäuser, Basel 1983, ISBN 3-7643-1399-4.
  2.  Helmut Hintermeier: Der Liguster und seine Gäste. In: Allgemeine Deutsche Imkerzeitung. November 2008, Seiten 30, 31
  3.  http://www.dlv.de/grafiken/afz/pdfs-baumpflege/26_Eichenfeuerschwamm.pdf
  4.  Swantje Bergmann: Eicheln als Nahrungsmittel – Alltägliches Nahrungsmittel oder Indikator für Nahrungsknappheiten?. In: Frank M. Andraschko, Barbara Kraus, Birte Meller (Hrsg.): Archäologie zwischen Befund und Rekonstruktion: Ansprache und Anschaulichkeit; Festschrift für Prof. Dr. Renate Rolle zum 65. Geburtstag. Kovač, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8300-2711-9, S. 327-338.
  5.  Erika Lüders: 10 Pfund Eicheln sind 7 Pfund Eichelmehl. In: Institut für Ernährung und Verpflegungswissenschaft (Hrsg.): Wiederaufbau der deutschen Ernährung. Heft 4, Linde, Berlin 1946
  6.  Rügen und die pommersche Küste mit ihrem Hinterland. 2. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1924 (Meyers Reisebuch. Deutsche Ostseeküste. 2. Teil), S. 203.

weiterführende Literatur

  • Joachim Krahl-Urban: Die Eichen. Forstliche Monographie der Traubeneiche und der Stieleiche., Parey, Hamburg 1959
  • Wolf Dieter Becker: Von verkohlten Nahrungsvorräten, geheimnisvollen Wällen und bitteren Mahlzeiten – Archäobotanische Untersuchungen in Westfalen., In: Ein Land macht Geschichte Archäologie in Nordrheinwestfalen., Köln 1995ISBN 3-8053-1801-4 S. 191-194

Filmdokumentationen

  • Der Baum der Bäume. Geheimnisvolle Reise in die Welt der Eichen. Fernseh-Dokumentation von Herbert Ostwald, Deutschland 2004
  • Die Stundeneiche. Fernsehdokumentation von Gerd Kroske, Deutschland 2006

Weblinks

 Wiktionary: Eiche – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Eichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Ash Vs. Oak Flooring

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Leben auf Holz

http://www.cantana-holztechnik.de

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Seit Jahrhunderten leben die Menschen gerne auf Holzfußböden. Allein in Deutschland werden pro Jahr rund 18 bis 20 Millionen Quadratmeter Parkettfußböden verlegt. Kein Wunder: Bietet doch der natürliche Bodenbelag zahlreiche Vorteile, die einen Raum erst so richtig behaglich machen.

Natürliche Klimaanlage

Da Parkett anders als Laminat vollständig aus Holz besteht, funktioniert es als natürliche Klimaanlage.
Es ist in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und bei trockener Luft wieder abzugeben. Zusätzlich kann ein Holzboden Schadstoffe wie Zigarettenrauch aus der Raumluft absorbieren und wirkt sich damit positiv auf Ihre Gesundheit aus.

Keine kalten Füße

Durch die guten Wärmedämmeigenschaften von Echtholz gibt der Fuß wenig Wärme an den Boden ab.
Das macht das Barfußlaufen auf Parkett besonders angenehm. Ideal funktioniert dies in Verbindung mit einer Fußbodenheizung.

Keine Chance für Schmutz

Holzböden sind sehr hygienisch. Sie lassen sich mühelos mit Besen, Staubsauger oder einem feuchten Bodentuch reinigen. Ebenso laden sich Holzböden – anders als Kunststoffbeläge – nicht statisch auf.

Schonend für Gelenke

Grundsätzlich bringt Holz als Bodenbelag bereits stoßdämpfende Eigenschaften mit. Die Elastizität lässt sich je nach Fußbodenkonstruktion noch steigern. Beispielsweise ist die direkte Verlegung auf dem Estrich weniger elastisch als eine Verlegung auf sogenannten Polsterhölzern.

Leicht zu renovieren

Eine kleine Macke im Parkett? Kein Problem: Holzböden lassen sich jederzeit abschleifen und neu aufbereiten. Je nach Dicke der Nutzschicht oder Art des Trägermaterials lässt sich das Parkett sogar mehrfach bearbeiten.

Zitate aus: http://www.cantana-holztechnik.de

 

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Natürliche Bodenbeläge

http://luxusinnenraum.com

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Wie erhält man ein gesundes Wohnklima? Auf die richtige Auswahl der Baumaterialien kommt es an. Allein bei den Bodenbelägen bietet die Palette aus Naturmaterialien eine große Vielfalt für alle Anwendungsbereiche.

“Erstaunlich, dass die meist gekauften Produkte entweder ganz aus Kunststoff bestehen (wie die meisten Teppichböden und PVC-Beläge) oder aber mit einem dicken Kunststoffüberzug geschützt sind, wie das Laminat”, wundert man sich bei der Verbraucher Initiative. “Dabei steht dieser Plastikmüll nicht nur für schlechtes Wohnklima, elektrostatische Aufladung und Weichmacher-Emissionen, sondern meist auch für rasche Abnutzung, mangelnde Pflegemöglichkeit oder kurze Lebensdauer.”
Es gibt genügend Alternativen, die zwar in der Regel teurer in der Anschaffung sind, aber dafür auch ein Leben lang halten. So kostet ein Buche-Dreischicht-Fertigparkett aus echtem Holz zwar dreimal so viel wie ein Laminatboden, dafür ist das Laminat nach zehn Jahren intensiver Nutzung irreparabel hinüber, während geöltes Parkett jederzeit mit geringem Pflegeaufwand wieder aufgearbeitet werden kann und bei entsprechender Pflege eine Lebenszeit von gut 100 Jahren erreichen kann.
Dazu fühlt es sich angenehm an, trägt manchen Kratzer mit Würde und bietet noch dazu den Komfort des angenehmen Wohnklimas. Es eignet sich vor allem für Wohn- und Schlafräume.
Linoleum hat den spröden Amtsstuben-Charme vergangener Generationen schon lange abgelegt, wird in modernen Farben und Dekors angeboten und ist in Büroräumen und besonders strapazierten Bereichen wie Fluren einfach unverwüstlich.
Im Kinderzimmer und Schlafräumen bietet Kork eine fußwarme und elastische Alternative zum Teppichboden, die dazu leichter zu pflegen ist und von Allergikern besser vertragen wird.
In Nassräumen und Küchen haben sich keramische Bodenbeläge seit jeher bewährt. Sie können auch in Wohnbereichen in Kombination mit einer Fußbodenheizung ein angenehmes Wohnklima schaffen, bei dem die im Sommer so wichtige Speichermasse für Kühle und im Winter die Flächenheizung für angenehme Strahlungswärme sorgt.
Wenn schon ein Teppichboden gewünscht wird, so trägt dieser, wenn aus Wolle gefertigt, sogar zum Abbau von Luftschadstoffen bei. “Allerdings sind die meisten Wollteppiche mit Pestiziden gegen Mottenfraß ausgerüstet und können so die Raumluft mit Schadstoffen belasten,” so die Verbraucher Initiative. “Alternativen ohne Mottenschutzausrüstung gibt es nur im Bio-Handel.”

Zitate aus: http://www.daseigenehaus.de

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Holz als Baumaterial

http://www.daseigenehaus.de/massivhauser-aus-100-holz/

http://www.daseigenehaus.de/massivhauser-aus-100-holz/

Im Gegensatz zu anderen Baustoffen „atmet“ das Holz. Das heißt, es ist in beiden Richtungen diffusionsoffen, denn Milliarden feinster Zellen sorgen für eine kontinuierliche Erneuerung der Luftmoleküle im Innenraum.

Zudem ist die Oberflächentemperatur von Holzbauteilen in den Innenräumen der Gebäude immer der entsprechenden Raumlufttemperatur ähnlich und daher für die Bewohner stets angenehm.

Die Blockwände wirken luftfeuchtigkeits-regulierend, indem sie Feuchte aufnehmen und nach Änderung der äußeren Bedingungen wieder abgeben.

Das elektrostatische Verhalten des Holzes bewirkt, dass sich das Holz nicht auflädt, und deshalb in den Räumen keine Staubaufwirbelungen entstehen. Diese Eigenschaft wird besonders von Allergikern hoch eingeschätzt.

Zitate aus: http://www.honka.com

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Holz

Zitate aus wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Holz

(von germanisch *holta, aus idg. *kl̩tˀo) bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch das feste bzw. harte Gewebe der Sprossachsen (Stamm, Äste und Zweige) von Bäumen undSträuchern. Botanisch wird Holz als das vom Kambium erzeugte sekundäre Xylem der Samenpflanzen definiert. Nach dieser Definition sind die holzigen Gewebe der Palmen und anderer höherer Pflanzen allerdings kein Holz im engeren Sinn. Kennzeichnend ist aber auch hier die Einlagerung von Lignin in die Zellwand. In einer weitergehenden Definition wird Holz daher auch als lignifiziertes (verholztes) pflanzliches Gewebe begriffen. Kulturhistorisch gesehen zählen Gehölze wohl zu den ältesten genutzten Pflanzen. Als vielseitiger, insbesondere abernachwachsender Rohstoff stellt Holz bis heute eines der wichtigsten Pflanzenprodukte dar.

Verschiedene Holzarten

Inhaltsverzeichnis

Entstehung von Holz

0 = Mark; 1 Jahresringgrenze; 2 Harzkanäle; 3 Primäre Holzstrahlen; 4 Sekundäre Holzstrahlen; 5 Kambium; 6 Holzstrahlen des Bastes; 7 Korkkambium; 8 Bast; 9 Borke

Holz wird vom Kambium, dem Bildungsgewebe zwischen Holz und Rinde gebildet (sekundäres Dickenwachstum).

Bei der Teilung einer Kambiumzelle entstehen zwei Zellen, von denen eine ihre Teilungsfähigkeit behält und zu einer neuen Initialzelle heranwächst. Aus der anderen wird eine Dauerzelle, die sich noch ein- oder mehrmals teilt. Aus den später zu Leitungs-, Festigungs- oder Speichergewebe ausdifferenzierenden Zellen entsteht nach innen Holz (sekundäres Xylem). Nach außen entsteht Bast (Phloem, sprich Phlo-em), aus dem die Innenrinde besteht und aus dem später die vom Phellogen gebildete Borke entsteht. Die Produktion von Xylemzellen übersteigt die Produktion von Phloemzellen um ein Vielfaches, so dass der Rindenanteil am gesamten Stamm nur etwa 5 bis 15 % beträgt.

In unseren Breiten gibt es klimatisch bedingt vier Wachstumsphasen:

  • Ruhephase (November bis Februar)
  • Mobilisierungsphase (März, April)
  • Wachstumsphase (Mai bis Juli): Holzzellen, die in dieser Jahreszeit entstehen sind großlumig, dünnwandig und von heller Farbe und bilden das so genannte Frühholz
  • Depositionsphase (August bis Oktober): Holzzellen, die in dieser Jahreszeit entstehen sind kleinlumig, dickwandig und von dunkler Farbe und bilden das so genannte Spätholz (bzw. Herbstholz)

Durch dieses zyklische Wachstumsverhalten entstehen Jahresringe, die deutlich in einem Querschnitt durch einen Stamm erkennbar sind (siehe auch Dendrochronologie).

Struktur

Holz weist einen artspezifischen anatomischen Aufbau auf, so dass sich Holzarten anhand ihrer Makro- und Mikrostrukturen voneinander unterscheiden lassen. Die wissenschaftliche Beschreibung von Holzstrukturen und Bestimmung von Holzarten ist Aufgabe der Holzanatomie.

  • Verschiedene Holzstrukturen
  • Fichtenholz (Picea abies) im Rasterelektronenmikroskop

  • Eichenholz (Quercus robur), mit Porenreihen (Querschnitt)

  • Buchenholz (Fagus sylvatica), mit Holzstrahlen (Tagentialschnitt)

  • Holz der Maulbeerfeige (Ficus sycomorus), mit Axialparenchym (lichtmikroskopische Aufnahme)

Chemische Bestandteile

Zusammensetzung der Zellwand bei
mitteleuropäischen Laub- und Nadelhölzern[1]
Substanz Nadelholz Laubholz
Zellulose 42–49 % 42–51 %
Hemicellulose 24–30 % 27–40 %
Lignin 25–30 % 18–24 %
Extraktstoffe 2–9 % 1–10 %
Mineralien 0,2–0,8 %

Die verholzte Zellwand der Laub- und Nadelhölzer enthält die Gerüstsubstanzen ZelluloseHemicellulosen und Lignin, sowie in geringem Umfang sogenannte Extraktstoffe und Mineralien (Aschegehalt). Zellulose und Hemicellulose werden oft unter dem Begriff Holozellulose zusammengefasst. Die Anteile des Lignins und der Hemicellulose sind bei Laub- und Nadelhölzern unterschiedlich:

Nadelholz

Entwicklungsgeschichtlich sind Nadelhölzer älter als Laubhölzer, haben daher einen einfacheren anatomischen Zellaufbau als diese und besitzen nur zwei Zellarten.

  1. Tracheiden: Langgestreckte (prosenchymatische) an den Enden spitz zulaufende Zellen, die nur mit Luft oder Wasser gefüllt sind. Sie vereinigen Leitungs- und Festigungsfunktion und haben einen Anteil von 90 bis 100 % der Holzsubstanz. Über so genannteTüpfel bzw. Hoftüpfel erfolgt der Wasseraustausch zwischen den Zellen. In den Holzstrahlen sorgen sie als Quertracheiden für den Wasser- und Nährstofftransport in radialer Richtung. Sie haben einen Anteil von 4 bis 12 % an der gesamten Holzsubstanz.
  2. Parenchymzellen: Im Längsschnitt meist rechteckige Zellen, die die Leitung von Nähr- und Wuchsstoffen sowie die Speicherung von Stärke und Fetten übernehmen. In radialer Richtung bilden sie als Holzstrahlparenchym den Großteil des Holzstrahlgewebes. Die die Harzkanäle umgebenden Parenchymzellen fungieren als Epithelzellen und produzieren das Harz, welches sie in den Harzkanal ausscheiden.

Harzkanäle finden sich beispielsweise in den Gattungen Fichte (Picea), Lärche (Larix), Kiefer (Pinus) und Douglasie (Pseudotsuga). Bei Eibe (Taxus), Tanne (Abies) und Wacholder(Juniperus) treten sie im Normalfall nicht auf. Im Falle einer Verwundung können aber auch diese Hölzer (z. B. etwa die Tanne) sogenannte traumatische Harzkanäle bilden.

Laubholz

  • Nadel- und Laubbaumholz
  • Fichtenholz

  • Kiefernholz

  • Kirschbaumholz

  • Palisanderholz

Das entwicklungsgeschichtlich jüngere Laubholzgewebe ist wesentlich differenzierter als das des Nadelholzes. Man kann es in drei funktionale Gruppen einteilen.

  1. Leitgewebe: Gefäße (Tracheen), Gefäßtracheiden, vasizentrische Tracheiden. Die beiden letzteren sind Zwischenstufen in der Entwicklung von der Tracheide zum Gefäß.
  2. Festigungsgewebe: Libriformfasern, Fasertracheiden
  3. Speichergewebe: Holzstrahlenparenchymzellen, Längsparenchymzellen, Epithelzellen

Charakteristisch für Laubhölzer sind die in Nadelhölzern nicht vorhandenen Gefäße. Sie sind oft mit bloßem Auge als kleine Poren im Holzquerschnitt und als Rillen im Tangentialschnitt zu erkennen. Man unterscheidet hier, je nach Anordnung dieser Tracheen:

Die Zuwachszonen (Jahrringmuster) sowie die artspezifische Anordnung von Poren- und Parenchymsträngen ergibt die charakteristische Maserung der Holzarten.

Tropenholz

Der Begriff Tropenholz ist durch die Herkunft des Holzes definiert und steht daher außerhalb der Pflanzensystematik. Unter Tropenholz wird vorwiegend das Kernholz tropischer Laubholzarten verstanden. Tropische Hölzer enthalten meist eine artspezifische charakteristische Anordnung der Poren und des Parenchyms. Viele tropische Hölzer zeichnen sich durch vorteilhafte mechanische Eigenschaften infolge des sogenannten Wechseldrehwuchs und durch höhere Dauerhaftigkeit infolge eines sehr hohen Kernstoffgehalts aus. Oftmals werden Farbe oder Maserung als ansprechend empfunden (Edelholz). Die Struktur von Tropenhölzern ist aufgrund des konstanteren Klimas in den Tropen gleichmäßiger als die von Jahrringen geprägte Struktur von Hölzern aus den gemäßigten Breiten. Der Konsum von Tropenholz wurde in den Industrieländern seit den 1970er Jahren kritisch diskutiert, da der Bestand der tropischen Regenwälder unter anderem durch Raubbau gefährdet ist. Andererseits stellt Holz einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für viele tropische Länder dar und ist (wie auch in den gemäßigten Zonen) eine wichtige Einkommensquelle für die ländliche Bevölkerung. Umweltverbände kritisieren allerdings, dass dieser Bevölkerungsteil am wenigsten am gesamten Holzeinschlag in den Tropen profitiere.

Eine hohe Entwaldungsrate hat Indonesien: Der jährliche Nettoverlust an Wald betrug im Zeitraum 2000 bis 2005 nach Angaben der FAO etwa 1,8 Millionen Hektar Wald [2], eine Fläche, die der Größe Sachsens entspricht. (Der Nettozuwachs an Wald beträgt in China in diesem Zeitraum jährlich ca. 4 Mio. Hektar.) Der größte Anteil des globalen Tropenwaldverlusts wird lt. FAO durch Wanderfeldbau und Brennholznutzung verursacht. Letztere machte im Jahr 2000 etwa 83 % des Holzeinschlags in tropischen Ländern aus. Zum Schutz der tropischen Regenwälder haben Umweltschutzorganisationen wie WWFGreenpeaceNABU und BUND die FSC-Zertifizierung maßgeblich mitinitiiert. Andere Organisationen wie Pro Regenwald,Rettet den Regenwald und Watch Indonesia fordern den vollständigen Verzicht auf Tropenholz zum Schutz der letzten, noch erhaltenen Regenwälder, da sie der Meinung sind, dass ein Schutzsiegel die ökologisch verantwortliche und sozial verträgliche Waldbewirtschaftung nicht gewährleisten kann[3].

Tropenhölzer lassen sich bei sorgfältiger Holzauswahl und sachgerechter Planung in Bezug auf die Dauerhaftigkeit immer auch durch heimische Hölzer ersetzten, es muss lediglich auf die besonderen optischen Merkmale der Tropenhölzer verzichtet werden.

Beispiele: MerantiMahagoniTeakBalsaholzPalisanderBangkirai (Yellow Balau), BongossiAbachiFramiréMerbauOvangkolRaminAfzeliaWengé

Verkernung

→ Hauptartikel: Kernholz

Von der Verkernung von Holz spricht man, wenn die inneren Wasserleitbahnen des Stammes unterbrochen werden und die Zellen absterben. Dies geschieht bei Nadelhölzern durch Verschließen der Hoftüpfel und bei zahlreichen Laubhölzern durch eine Verthyllung der Zelllumen in einem Alter von ca. 20–40 Jahren. Danach werden phenolische Kerninhaltsstoffe gebildet und in die Zellwände eingelagert, was oft zu einer Erhöhung der natürlichen Dauerhaftigkeit führt. Ist der Kernbereich deutlich durch eine dunkle Färbung zu erkennen, spricht man von Kernholzbäumen (z. B. EicheKieferDouglasieLärcheRobinie). Wenn kein Farbunterschied zu erkennen ist, aber über den verringerten Feuchtigkeitsgehalt darauf geschlossen werden kann, dass der Innenbereich verkernt ist, spricht man von Reifholzbäumen (z. B. Fichten, Tanne, Linde, Birnbaum). Reifholz ist echtes Kernholz.

Zahlreiche Bäume neigen demgegenüber zu einer fakultativen Verkernung (z. B. Esche, Buche, Kirsche). Der Kern ist zwar farblich abgesetzt, man spricht aber von einem Falschkern, da die Kernbildung nicht endogen und regelmäßig stattfindet, sondern durch exogene Einflüsse (Verletzungen) ausgelöst wird. Der Falschkern hat keine erhöhte Dauerhaftigkeit. AlsSplintholz bezeichnet man den Bereich des Stammes, der aktiv am Wasser- und Nährstofftransport und der Speicherung teilnimmt.

Eigenschaften

Die Eigenschaften des Holzes sind geprägt durch seine organische Natur, seine Porosität, seine Anisotropie und seine Hygroskopizität. Holzeigenschaften sind grundsätzlich artspezifisch, variieren aber auch innerhalb einer Art bedingt durch die Herkunft des Holzes. Splint- und Kernholz unterscheiden sich nur in Bezug auf Permeabilität und Dauerhaftigkeit, in ihren technologischen Eigenschaften jedoch meist nicht.

Hygroskopische Eigenschaften

Die hygroskopische Eigenschaft von Holz – d. h. seine Neigung, Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen – bewirkt seine vergleichsweise geringe Dimensionsstabilität bei wechselnder Umgebungsfeuchte. Die Holzfeuchtigkeit gleicht sich dem Umgebungsklima an. Feuchtigkeitsänderungen unterhalb des Fasersättigungspunktes (je nach Holzart 25–35 %Holzfeuchte) gehen mit Formschwankungen einher (Quellung und Schwindung). Einige Holzarten, wie z. B. Teak haben aufgrund der Einlagerung hydrophober Substanzen ein geringesSchwindmaß. Ein technisches Verfahren zur Verminderung der Hygroskopizität ist die Holzmodifikation.

Anisotropie

Nahezu alle Holzeigenschaften unterscheiden sich in den drei anatomischen Grundrichtungen des Holzes (axial, radial, tangential). Das bewirkt z. B. ein ungleichmäßiges Schwinden des Holzes während der Trocknung. Bei den mitteleuropäischen Nutzholzarten beträgt das maximale Schwindmaß im Mittel axial 0,3 %, radial 5 % und tangential 10 %. Holz schwindet beim Trocknen also tangential (parallel zu den Jahrringen) etwa doppelt so stark wie radial (parallel zu den Holzstrahlen), so dass insbesondere bei großdimensionierten Hölzern leicht radiale Risse entstehen. Der Quellungs-/Schwindungskoeffizient gibt die Maßänderung pro Prozent Holzfeuchteänderung an.

Dichte und elastomechanische Eigenschaften

Eigenschaften ausgewählter Holzarten[4]
Holzart Roh-
dichte
(kg/m³)
Schwindungs-
koeffizient
Festigkeiten(N/mm²) E-Modul
(N/mm²)
Resistenz-
klasse
(DIN
EN 350-2)
radial tang. Zug
(axial)
Druck
(axial)
Biegung
(quer)
Schub
(axial)
Fichte 470 0,15 0,32 80 40 68 7,5 10.000 4
Kiefer 520 0,15 0,30 100 45 80 10 11.000 3–4
Lärche 590 0,20 0,44 105 48 93 9 12.000 3–4
Birke 650 137 60 120 12 14.000 5
Buche 690 0,19 0,34 135 60 120 10 14.000 5
Eiche 670 0,15 0,26 110 52 95 11,5 13.000 2
Esche 690 0,19 0,34 130 50 105 13 13.000 5
Robinie 730 148 60 130 16 13.500 1–2
Sipo 590 0,22 0,25 110 58 100 9,5 11.000 2
Azobé 1060 0,32 0,42 180 95 180 14 17.000 1

Die sogenannte Rohdichte des Holzes schwankt mit der Holzfeuchte. Bei einer Holzfeuchte von 12 % (Normalfeuchte in beheizten Innenräumen) umfasst die Rohdichte in Abhängigkeit von der Holzart einen Bereich zwischen 200 kg/m³ und 1.200 kg/m³. Frisches Holz weist wesentlich höhere Werte auf. So liegt das Landungsgewicht von frischem Eichenholz um 1000 kg/m³, im getrockneten Zustand (12 % Holzfeuchte) bei 670 kg/m³. Die Rohdichte gilt als Schlüsselvariable für die meisten technologischen Holzeigenschaften, mit denen sie korreliert ist. Dichtemessungen werden daher häufig zur Prüfung der Holzgüte eingesetzt (Beispiel:Resistograph). Im Gegensatz zur Rohdichte ist die Reindichte der darrtrockenen, hölzernenZellwand weitgehend unabhängig von der Holzart und beträgt 1,5 g/cm³.

Holz ist ein viskoelastischer Werkstoff und seine elastomechanischen Eigenschaften unterliegen daher dem Zeiteinfluss. Es muss also sowohl die Belastungsdauer als auch die Art der Krafteinwirkung (statisch oder dynamisch) berücksichtigt werden. Neben der Dichte, und der Belastungsrichtung beeinflussen die Struktur des Holzes, seine Vorgeschichte, dieHolzfeuchte die elastomechanischen Eigenschaften. Es ist ferner zu beachten, dass Dichte und elastomechanische Eigenschaften einzelner Holzarten einer natürlichen Varianz von 10–22 % unterliegen können.

Von allen Festigkeiten des Holzes hat seine Zugfestigkeit die höchsten Werte, während die Druckfestigkeit des Holzes etwa 50 % und die Scherfestigkeit (Schubfestigkeit) nur etwa 10 % der Zugfestigkeitswerte erreichen. Die Zugfestigkeit von herkömmlichem Baustahl (370 N/mm²; 7800 kg/m³) ist zwar 5–6 mal höher als die Zugfestigkeit von Bauholz (~80 N/mm²; 450 kg/m³), letzteres ist aber ~16-mal leichter; der hier genannte Festigkeitswert bezieht sich auf die Belastung längs zur Faser. Holz zeichnet sich daher durch sein günstiges Verhältnis von Festigkeit und Gewicht aus.

Akustische Eigenschaften

Die Schallgeschwindigkeit erreicht in Holz faserparallel Werte von 4000 bis 6000 m/s, quer zur Faser nur 400 bis 2000 m/s. Einflussparameter auf die Schallgeschwindigkeit sind Dichte, Elastizität, Faserlänge, Faserwinkel, Holzfeuchte, Holzfehler (Äste, Risse). Aufgrund seiner guten akustischen Eigenschaften wird Holz im Musikinstrumentenbau eingesetzt. Es ist aber auch als Material für Schalldämmungen geeignet. Spanplatten mit einer Flächendichte von 15 bis 20 kg/m² erreichen eine Schalldämmung von 24 bis 26 dB.

Schalllaufzeitmessungen werden zur Prüfung des dynamischen E-Moduls bei der Gütekontrolle von Schnitthölzern und zur Diagnose des Zustands von Bäumen (Schalltomographie) eingesetzt.

Thermische Eigenschaften

Holz ist aufgrund seiner Porosität ein schlechter Wärmeleiter und eignet sich daher bedingt als Wärmedämmung. Fichtenholz hat eine Wärmeleitfähigkeit von 0,13 W/(m K) ( zum Vergleich Stahlbeton: 2,00 W/(m K) ), bei Spanplatten liegt diese mit etwa 0,10 W/(m K) noch niedriger. Dämmplatten aus Holzweichfaser erreichen 0,04 W/(m K). Die Wärmeleitfähigkeit steigt mit der Holzfeuchte und der Rohdichte des Materials.

Die Wärmekapazität, d. h. die Wärmemenge, die nötig ist, um 1 kg eines Materials zu erwärmen, ist bei Holz mit 0,472 Wh/(kg K) fast doppelt so hoch als bei Beton (0,244 Wh/(kg K)). Die Wärmedehnung kann bei Holz in der Praxis vernachlässigt werden, da sie durch das Schwindverhalten infolge Trocknung überkompensiert wird.

Die thermische Zersetzung von Holz setzt bei Temperaturen über 105 °C ein, wird ab 200 °C stark beschleunigt und erreicht ihren Höhepunkt bei 275 °C. Ein thermischer Holzabbau kann aber bei längerer Exposition schon bei Temperaturen unter 100 °C stattfinden. Der Flammpunkt des Holzes liegt zwischen 200 und 275 °C. Bei Abwesenheit von Sauerstoff kommt es zurPyrolyse. Mitteleuropäische Nutzhölzer haben bei einem üblichem Wassergehalt von 20 % einen Heizwert zwischen 3,9 und 4,0 kWh/kg.

Optische Eigenschaften

Farbe und Struktur des Holzes werden als ästhetisch ansprechend empfunden. Starke Astigkeit und unregelmäßige Verfärbungen gelten aber als Holzfehler. Infolge der Wirkung des ultravioletten Lichts dunkelt Holz nach. Über einen langen Zeitraum schädigt Ultraviolettstrahlung das Holz oberflächlich. Dabei wird vor allem das Lignin denaturiert und abgebaut und wird im Falle direkter Bewitterung nachfolgend vom Regenwasser ausgewaschen. Die Oberfläche wirkt dann schmutzig grau. Unterbleibt die Einwirkung von Regenwasser, erhält das Holz infolge der UV-Wirkung eine silbrig-weiße Farbe. Die Wirkung des Sonnenlichts ist auf die Oberfläche begrenzt. Ihr kann durch pigmenthaltige Lasuren bzw. Lackierung begegnet werden.

Biologische Eigenschaften

Holz ist biologisch abbaubar, ist dadurch aber auch anfällig gegenüber biotischen Schädlingen. Es kann also z. B. von Insekten, Pilzen oder Bakterien angegriffen und in seiner Substanz nachhaltig zerstört werden. Pilze können ab einer Holzfeuchte von etwa 20 % Holz angreifen. Bläuepilze (AscomycetenFungi imperfecti) bewirken nur eine oberflächliche Verfärbung, während holzabbauende Basidiomyceten Weißfäule oder Braunfäule verursachen. Moderfäule und Abbau durch Bakterien ist nur bei hohen Feuchtegraden, vor allem im Erdkontakt möglich. Die Larven holzzerstörender Insekten (z. B. HausbockNagekäfer) können noch bei geringerem Feuchtegehalt das Holz angreifen. Resistente Kernhölzer werden nur sehr langsam biotisch abgebaut. Ihre Resistenz wird nach Resistenzklassen 1–5 entsprechend DIN EN 350-2 eingeteilt.

Der biotische Holzabbau lässt sich weitgehend durch konstruktiven Holzschutz vermeiden oder vermindern. Dabei stehen die Verhinderung der Befeuchtung sowie ggf. der Einsatz geeigneter, resistenter Kernhölzer im Vordergrund. Dort, wo das nicht ausreicht (z. B. bei direkt bewitterten Hölzer im Außenbau, freistehenden Holzkonstruktionen, Masten) ist ein fachgerechter chemischer Holzschutz angeraten und für tragende Konstruktionen nach DIN 68 800 vorgeschrieben. Eine neue Möglichkeit, Holz gegen feuchtebedingte Dimensionsänderungen und Fäule unempfindlicher zu machen, ist die Holzmodifikation (z. B. Thermoholz, acetyliertes Holz).

Zu den biologischen Holzeigenschaften gehört auch die Permeabilität des Holzes, die durch dessen anatomische Struktur bedingt ist. Tüpfelverschluss und Verthyllung vermindern die Permeabilität und damit die Tränkbarkeit des Holzes.

Verarbeitung und Anwendungsgebiete

Holzverwendung im Bauwesen

Holz zählt zu den nachhaltigen Rohstoff- bzw. Energiequellen, sofern die genutzte Menge nicht die nachgewachsene Menge übersteigt. Die leichte Bearbeitbarkeit und der damit verbundene niedrige Energiebedarf bei der Gewinnung und Verarbeitung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der ökologischen Bewertung. In Ökobilanzen schneiden Holzprodukte hervorragend ab.

Holz wird entweder als Schnittholz, als Furnier, als Holzwerkstoff oder als Faserstoff verarbeitet. Schnittholz und Furnier werden durchHolztrocknung und anschließende Konditionierung auf die jeweilige Verwendungsfeuchte gebracht. Dies geschieht heutzutage ausschließlich durch industrielle Trocknungsverfahren.

Historische Nutzung

Holz wurde mindestens seit der Altsteinzeit zur Energiegewinnung (Feuer), als Wurfgegenstand, als Werkzeugmaterial und als Baumaterial intensiv genutzt, wahrscheinlich teilweise schon viel länger, da auch andere Primaten Holz zum Nestbau, zum Werfen und zum Stochern einsetzen (siehe Werkzeuggebrauch bei Tieren).

Holz als Baustoff

Siehe auch: Bauholz und Holzwerkstoff

Holz findet im Bauwesen als Bauholz Verwendung und kann dort z. B. als VollholzBrettschichtholz oder in Form von Holzwerkstoffen eingesetzt werden. Es wird sowohl für konstruktive, isolierende als auch für Verkleidungen eingesetzt. Auf tragenden Holzkonstruktionen basiert der Holzrahmenbau, der Holzskelettbau sowie der traditionelle Fachwerkbau. Der Einsatz von Brettschichtholz und Holzwerkstoffen erlaubt dem modernen Holzingenieurbau ungewöhnliche Holzkonstruktionen, wie z. B. das EXPO-Dach [5] in Hannover und die 190 m lange Holzbrücke bei Essing über den Main-Donau-Kanal. Die zunehmende Verwendung von Brettschichtholz (Leimholzträger) in Hallenkonstruktionen ist durch Unglücksfälle in die Diskussion geraten. Die Schäden beruhten jedoch auf Konstruktionsfehlern und mangelnder Kontrolle. Die normgerechten Tragfähigkeitsreserven von Holzkonstruktionen sind derart hoch, dass bei regelmäßiger Inspektion keine Risiken bestehen.

Jahrtausendturm in Magdeburg

Prinzipiell steht selbst dem Bau von Hochhäusern aus Holz nichts entgegen. Dies ist aber aus statischer Sicht nur für die obersten Etagen gebräuchlich. Das höchste Holzgebäude Deutschlands steht in Magdeburg. Es handelt sich um den Jahrtausendturm (eröffnet 1999 im Rahmen der Bundesgartenschau auf dem Gelände des Elbauenparks). Das höchste europäische wirtschaftlich genutzte Haus mit fünf Stockwerken steht in Espoo in Finnland. Der Bau wurde hauptsächlich von dem finnischen Unternehmen Finnforest geleitet und im Jahre 2005 abgeschlossen.

Holz geringer Dichte kann in roher oder verarbeiteter Form zur thermischen Isolation (Dämmstoffe) eingesetzt werden (z. B. Faserdämmplatten,Balsa zur Isolation von Flüssiggastanks). Holzfaserplatten höherer Dichte haben gute akustische Dämmeigenschaften. Spanplatten(FlachpressplatteOSB) werden ebenso wie Sperrholzplatten für Schalungen und für Wandelemente im Holzrahmenbau eingesetzt.

Im Unterschied zu Metallen ist Holz elektrisch nicht leitfähig. Aus diesem Grund baute man in den dreißiger Jahren zahlreiche Sendetürme für Mittelwellensender aus Holz, wobei der Antennendraht im Innern des Turmes aufgehängt wurde.

Höchstes Holzbauwerk: Sender Gleiwitz

Mit Ausnahme des Sendeturms des Senders Gleiwitz wurden alle diese Bauwerke entweder am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört oder inzwischen abgerissen. Weiterhin nutzt die Deutsche Telekom AG in Brück zwei 54 Meter hohe Holztürme, die ohne Verwendung von Metallteilen hergestellt wurden. Diese dienen zur Aufnahme von auszumessenden Antennen. Durch die metallfreie Konstruktion der Türme ist ein ungestörtes Ausmessen der Antennendiagrammemöglich.

Weitere Anwendungen: Holz wird als Schalungsholz in Baugruben, sowie für Masten und Holz-Bahnschwellen zur Körperschalldämpfung auf Brücken und über Tunnelbauten eingesetzt. Früher wurde Nadelholz im Bergbau als Stempel zum Abstützen der Stollen verwendet, da es vor dem Brechen knackende Geräusche abgibt (Warnfähigkeit des Holzes). Holz wird auch zur Herstellung von Behältern und Silos zur Aufbewahrung aggressiver Salze verwendet.

Die Brennbarkeit von Holz erscheint zwar zunächst als ein Nachteil beim Einsatz als Bau- und Konstruktionswerkstoff. Holz wird jedoch bei großen Querschnitten als brandhemmend eingestuft, da auf seiner Oberfläche unter Feuereinwirkung eine hitzeisolierende Kohleschicht entsteht, die das innere Holz schützt. Durch Bauweise und durch brandhemmende Anstriche lässt sich die Widerstandsdauer einer Holzkonstruktion steigern. Die Gebäudestabilität sinkt im Brandfall nur langsam und abschätzbar, wohingegen Stahlkonstruktionen aufgrund des temperaturbedingten Festigkeitsverlustes zum plötzlichen, unkontrollierten Zusammenbruch neigen.

Holz als Konstruktionswerkstoff

Holz gewinnt als Konstruktionswerkstoff aufgrund endlicher fossiler Rohstoffe wieder zunehmend an Bedeutung. Es hat bei vergleichsweise geringer Dichte eine hohe Steifigkeit und geringe Kriechneigung bei dauernder Biegebeanspruchung. Es lässt sich gut bearbeiten und hat vorteilhafte ästhetische sowie ergonomische Eigenschaften.

Arten:

Holz als Ausstattungsmaterial

Die ästhetischen Holzeigenschaften stehen bei der Verwendung von Holz als Parkett sowie für Decken- und Wandvertäfelungen im Vordergrund. Hier kommen zum Teil tropische Edelhölzer oder sogenannte Buntlaubhölzer (z. B. KirschbaumElsbeere), die vorwiegend als Furnier verarbeitet werden, zum Einsatz. Auch im Möbelbau wird heutzutage hauptsächlich gemessertes Deckfurnier verwendet. Holzfußböden müssen zudem über eine ausreichende Abriebfestigkeit verfügen. Hier werden daher meist Harthölzer verarbeitet.

Industrieholz

Siehe auch: Industrieholz

Holz ist der wichtigste Grundstoff in der Zellstoff– und Holzwerkstoffindustrie. Der Rohstoff wird dabei entweder nur mechanisch zerkleinert oder in der Folge chemisch aufgeschlossen. Vorprodukte sind Hackschnitzel (zerkleinertes Holz), Späne, sowie Holzfasern oder auch Furniere (Holzblätter). Grundsätzlich wird nur entrindetes Holz verarbeitet. Für die Herstellung von Holzwerkstoffen werden beleimte Späne oder Holzfasern verpresst. Sperrholz hingegen besteht aus kreuzweise verleimten Furnieren, die meist aus gedämpften Blöcken geschält wurden.

Für die Zellstoffherstellung muss das Lignin weitestgehend aus dem Fasergrundstoff entfernt werden. Gängige Aufschlussverfahren sind das Sulfatverfahren und das Sulfitverfahren. Das Restlignin wird durch Bleichen des Zellstoffs beseitigt. Bei der Herstellung von Holzstoff oderHolzschliff als Grundstoff für Pappen und minderwertige Papiere verbleibt das Lignin in der Fasermasse. Papier aus Zellstoff erhielt früher die Bezeichnung „holzfrei“. Aus Zellstoff und Holzstoff werden u. a. PapierPappe und Zelluloseprodukte wie Zelluloid und Viskosefasernhergestellt.

Recycling und energetische Nutzung

Aufgeschichtetes Holz, Brennholzstapel

Holz kann in reiner Form problemlos durch Kompostierung oder durch Verbrennung bei gleichzeitiger Energiegewinnung entsorgt werden.Brennholz weist als nachwachsender Rohstoff eine gute Ökobilanz auf, wenn es nachhaltig angebaut und gewonnen wird. Alt- und Abfallholzwird zunehmend als Brennmaterial in Biomassekraftwerken zur regenerativen und CO2-neutralen Energiegewinnung genutzt. Holz findet außerdem Verwendung als Brennstoff in Holzöfen. Durch die Entwicklung automatisierter Befeuerungsanlagen für Holzpellets oderHackschnitzel ist Holz als Brennstoff inzwischen nicht nur ökonomisch, sondern auch hinsichtlich des Komforts der Verbrennung von Öl oder Gas gleichwertig. 2006 wurden in Deutschland damit etwa 2 % der Primärenergieversorgung gedeckt, was angesichts des Fehlens von Subventionen als wirtschaftlicher Erfolg zu betrachten ist.

Eine weitere Recycling-Methode ist die Hochtemperatur-Verschwelung. Mittels dieses Verfahrens können aus Holz und anderen organischen Stoffen chemische Grundstoffe hergestellt werden, die fossile Quellen ersetzen. Sie stellt zugleich eine stoffliche Nutzbarkeit von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen dar, die mit Rückgang der fossilen Energieträger stark an Bedeutung gewinnen könnte.

Weitere stoffliche Anwendungen:

  • Räucherholz (Rauchherstellung durch Verschwelung) zur Lebensmittelkonservierung
  • Rohstoff für chemische Erzeugnisse wie Teer, Holzkohle
  • Ausgangsmaterial für die Herstellung von Holzbranntwein

Wirtschaftliche Bedeutung

Holz ist einer der ältesten und wichtigsten Roh- und Werkstoffe der Menschheit. Nach wie vor übersteigt die jährliche Holzproduktion die Mengen an StahlAluminium und Beton. Die Gesamtmenge der weltweit in den Wäldern akkumulierten Holzmasse wurde von der FAO für das Jahr 2005 auf etwa 422 Gigatonnen geschätzt. Jährlich werden derzeit 3,2 Milliarden m³ Rohholz eingeschlagen, davon fast die Hälfte in den Ländern der Tropen. Die höchste jährliche Einschlagsintensität findet sich allerdings mit 2,3 m³/ha in Westeuropa. Beinahe 50 % des globalen Holzaufkommens wird als Brennholz verwendet, was vor allem auf die Länder der tropischen Zone zurückgeht. Hier ist die Energiegewinnung noch immer die wichtigste Holznutzungsart – der Brennholzanteil in Westeuropa beträgt demgegenüber nur knapp ein Fünftel des Einschlags.

Im Jahr 2000 wurden lediglich 2 % des weltweit eingeschlagenen Holzes als Rohholz exportiert; der Verbrauch bzw. die Verarbeitung zu Halbwaren (Schnittholz, Holzwerkstoffe, Faserstoffe für Papier sowie Papier und Pappe) erfolgt also fast ausschließlich in den Herkunftsländern. Die größten Verbraucher an weltweit produzierten Holzhalbwaren sind mit 73 %-87 % die Länder der temperierten Zone. Auf der Produzentenseite hatte 1998 hier die Schnittholzproduktion nur einen Anteil von 35 % an der Gesamtproduktion, jeweils 16 % entfielen auf Holzwerkstoffe sowie auf Faserstoffe für Papier und 32 % auf Papier und Pappe.

Europa

Die prozentual waldreichsten Länder Europas sind FinnlandSlowenienSchweden und mit etwas Abstand Österreich.[6] Die in absoluten Werten größten Waldflächen finden sich in Schweden (etwa 28 Millionen Hektar), Finnland, SpanienFrankreich und Deutschland. Über die höchsten mittleren Vorräte Holz pro Hektar Wald verfügt man in der Schweiz, Österreich,Tschechien, der Slowakei und Slowenien (jeweils mehr als 250), während Deutschland mit über 3,4 Milliarden Vorratsfestmetern in Europa über die höchsten Holzvorräte insgesamt verfügt (gefolgt von Schweden, Frankreich und Finnland). Diese Zahlen berücksichtigen nicht Russland. [7][8]

Die Holznot, ein bevorstehender oder bestehender Mangel an Holz wurde seit dem 16. Jahrhundert bis in das frühe 19. Jahrhundert als bedeutendes wirtschaftliches und gesellschaftliches Problem wahrgenommen. Die Debatte darüber führte mit zur Umstellung auf fossile Brennstoffe im Verlauf der Industrialisierung und mit zur systematischen Professionalisierung der Forstwirtschaft und Forstwissenschaft.

Deutschland

In Deutschland ist ein ständig steigender Holzeinschlag festzustellen. Im Jahr 2007 wurde mit 76,7 Millionen Festmetern eine neue Höchstmarke erreicht.[9] Dieser Wert setzt sich aus Stammholz (46,8 Millionen Festmeter) und dem Industrieholz (29,9 Millionen Festmeter) zusammen. Bayern hat mit 21,2 Millionen Festmetern den größten Anteil am Holzeinschlag. Die wichtigsten Nutzholzarten sind FichteKieferBuche und Eiche. Der Anteil der Holzwirtschaft an der Bruttowertschöpfung liegt im Jahr 2003 gesamtwirtschaftlich betrachtet bei nur 0,1 %. Bezogen auf die nachgelagerten Bereiche der Holzwirtschaft (Holzindustrie) steigt der Anteil auf rund 2,5 %.[10] Seit dem Jahr 2001 erlangt Holz als Roh- und Werkstoff wieder eine stark steigende Bedeutung, da es nahezu CO2-neutral erzeugt werden kann, sich gut mit ökologischer und nachhaltiger Wirtschaftsweise verträgt, mit geringem Energieaufwand zu verarbeiten ist und vollständig stofflich verwertet werden kann. Fachgerecht hergestellt und verarbeitet ist Holz zudem ein dauerhafter Werkstoff.

Österreich

Österreich hat eine Waldfläche[6] von 3,92 Millionen Hektar (1998), das sind über 46 % des Staatsgebietes, mit steigender Tendenz. Der Ertragswald umfasst 83 % der Waldfläche, Baumartenzusammensetzung im Ertragswald (nach Holzvorrat): Fichte 61,4 %, Buche 9,2 %, Kiefer 9,0 % und Lärche 6,8 %.[6]

Normen und Standards

  • DIN 68364 (2003-05): Kennwerte von Holzarten – Rohdichte, Elastizitätsmodul und Festigkeiten
  • DIN 4074-1 (2008-12): Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit – Teil 1: Nadelschnittholz
  • DIN 4074-2 (1958-12): Bauholz für Holzbauteile; Gütebedingungen für Baurundholz (Nadelholz)
  • DIN 4074-5 (2008-12): Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit – Teil 5: Laubschnittholz
  • DIN EN 13556 (2003-10): Rund- und Schnittholz – Nomenklatur der in Europa verwendeten Handelshölzer
  • DIN EN 350-2 (1994-10): Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten – Natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz

Verweise

Literatur

  • H.H. Bosshard Holzkunde Teil I-III, Birkhäuser Verlag, Stuttgart 1982–1998, ISBN 3-7643-1630-6.
  • M. Chudnoff: Tropical Timbers of the World, USDA Forest Service Handbook # 607, 466 p. ISBN 3-935638-82-5.
  • D. Fengel, G. Wegener: Wood – Chemistry, Ultrastructure, Reactions, Verlag N. Kessel, Reprint 2003, 613 S. ISBN 3-935638-39-6.
  • Dietger Grosser: Die Hölzer Mitteleuropas – Ein mikrophotographischer Holzatlas, Verlag N. Kessel, 2003. 87 Abb., 2 Falttafeln zur Bestimmung der Holzarten, ISBN 3-935638-22-1.
  • Karl Hasel, Ekkehard Schwartz: Forstgeschichte – Ein Grundriss für Studium und Praxis, 3. Aufl. 2002. 394 Seiten, ISBN 3-935638-26-4.
  • R. Bruce Hoadley: Holz als Werkstoff, O. Meier Verlag, Ravensburg 1990, ISBN 3-473-42560-5.
  • Joachim RadkauHolz : wie ein Naturstoff Geschichte schreibt. oekom-Verlag 2007. ISBN 3865810497.
  • J.F. Rijsjdijk, P.B. Laming (1994): Physical and related properties of 145 timbers. Kluwer, Dordrecht, Boston, London, 393 S. ISBN 0-7923-2875-2.
  • F.H. Schweingruber, A. Börner, E.-D. Schulze: Atlas of Woody Plant Stems. Environment, Structure and Environmental Modifications. Springer, Heidelberg 2006, 229 S. mit zahlreichen Abbildungen, ISBN 3-540-32523-9.
  • Paul Lehfeldt: Holzbaukunst [Reprint 2001, Reprint-Verlag Leipzig], Leipzig und Holzminden o.J., ISBN 3-8262-1210-X.
  • Udo Mantau, Jörg Wagner, Janett Baumann: Stoffstrommodell HOLZ: Bestimmung des Aufkommens, der Verwendung und des Verbleibs von Holzprodukten, Müll und Abfall 37(6), S. 309 -), ISSN 0027-2957
  • Peter Niemz: Physik des Holzes und der Holzwerkstoffe, DRW-Verlag, Stuttgart 1993, 243 Seiten, ISBN 3-87181-324-9
  • Erhard Schuster: Wald und Holz – Daten aus der Geschichte der Nutzung und Bewirtschaftung des Waldes, der Verwendung des Holzes und wichtiger Randgebiete, 2 Bände, Kessel Verlag, Remagen. 669 Seiten. 2006–2. A. ISBN 3-935638-62-0 und 3935638639.
  • Anselm Spring, Maximilian Glas: Holz. Das fünfte Element, Frederking & Thaler, München 2005, ISBN 3-89405-398-4.
  • Wagenführ Holzatlas, Fachbuchverlag Leipzig, Leipzig 2006, Hanser-Verlag, 816 S. ISBN 3-446-40649-2.
  • Thomas Königstein: Ratgeber energiesparendes Bauen, 4. Auflage 2009, 208 S., Blottner Verlag Taunusstein, ISBN 978-3-89367-117-5.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Holz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Holz – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wikiquote: Holz – Zitate

Einzelnachweise

  1. (nach Holz-Lexikon)
  2. Global Forest Ressources Assessment 2005. FAO Forestry Paper 147. ISBN 92-5-105481-9. S. 21 oder http://www.fao.org/docrep/008/a0400e/a0400e00.htm
  3. http://www.regenwald.org/12-fragen Fragen und Antworten zum Thema Tropenholz
  4. Nach Niemz 1993, sowie Rijsdijk und Laming 1994. Quelle: treeland.de
  5. Finnforest, Referenz-Seite für das Baumaterial des Expo-Dachs
  6. ↑ a b c Wald, in Österreich. In: Österreich-Lexikon von aeiou.
  7. State of Europe’s Forests 2007. The MCPFE Report on Sustainable Forest Management in Europe. MCPFE-LU, Warschau, 2007. ISBN 83-922396-8-7. S.182f.
  8. zusammenfassung der Ergebnisse der zweiten Bundeswaldinventur
  9. Angaben zum Holzeinschlag von der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft
  10. Mitteilung zum Holzzuwachs 2004 vom Statistischen Bundesamt Deutschland

 

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Eschen (Pflanzengattung)

Zitate aus wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Eschen_(Pflanzengattung)

Eschen
Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)
Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)
Gattung: Eschen
Wissenschaftlicher Name
Fraxinus
L.

Habitus der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior).

Unpaarig gefiederte Laubblätter derSchmalblättrigen Esche (Fraxinus angustifolia).

Früchte (Samara) und Blätter derAfghanischen Esche (Fraxinus xanthoxyloides dumosa) im Herbst.

Die Eschen (Fraxinus) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).

In Europa sind drei Arten heimisch: die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior), die Manna-Esche (Fraxinus ornus) und dieSchmalblättrige Esche (Fraxinus angustifolia).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Eschen-Arten sind meist laubabwerfende, selten immergrüne Bäume oder selten Sträucher. Die Winterknospen sind stumpf mit ein bis drei Paar gegenständigen Schuppen. Die meist gegenständig oder selten wirtelig angeordneten Laubblätter sind meist unpaarig gefiedert, selten auch einfach. Die Blattstiele sind oft an der Basis verdickt.

Die end- oder achselständigen, ährigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Hochblätter sind vorhanden oder fehlen. Die kleinen, vierzähligen Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Die Arten sind einhäusig oder zweihäusig. Es sind vier verwachseneKelchblätter vorhanden oder sie fehlen. Die Sektion Ornus besitzt meist vier (selten zwei oder sechs) Kronblätter, bei der SektionFraxinus fehlen sie. Die weißen bis gelblichen Kronblätter sind verwachsen. Es sind nur zwei Staubblätter vorhanden, sie sind mit der Basis der Kronblätter verwachsen. Die Staubfäden sind ebenso wie die Griffel kurz. Die Arten in der Sektion Fraxinus undMelioides sind einhäusig oder manchmal zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die Blüten sind immer kronblattlos (apetal). Die Blüten sind oft eingeschlechtlich jedoch auch zwittrig. Die Arten der Sektion Fraxinus und Melioides sind windbestäubt. Sie bilden damit eine Ausnahme innerhalb der Familie Oleaceae. Anemophilie ist üblicherweise ein typisches Merkmal eingeschlechtiger Blüten (eine weitere Ausnahme mit windbestäubten, zwittrigen Blüten in Mitteleuropa bilden die Ulmen[1]:

Die Frucht ist ein einsamiges, einseitig geflügeltes Nüsschen (Samara). Die Keimung erfolgt epigäisch (oberirdisch).

Nutzung

Die Eschen besitzen ein schweres, ringporiges Holz. Es zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Elastizität aus. Der Witterung ausgesetzt besitzt es eine nur geringe Dauerhaftigkeit. Das Eschenholz wird massiv oder als Furnier im Innenausbau und zur Möbelherstellung verwendet. Spezialanwendungen sind Werkzeugstiele und Sportgeräte (Schlitten, Baseballschläger oderSnooker-Queues). Früher wurden aus Eschenholz auch Bögen, Teile für die Wagnerei und Maste, Bäume und Pinnen für den Bootsbau hergestellt.

Esche wird auch als Klangholz im Musikinstrumentenbau, beispielsweise für Solidbody-Gitarren und Schlagzeugkessel verwendet. Bei einigenE-Gitarren und E-Bässen kommt das Holz der Schwarz-Esche (engl. Swamp ash) für den Korpus zur Anwendung.

Eschen liefern auch ein gutes Brennholz.

Mythologie

Die Esche ist in der nordischen Mythologie der Weltenbaum Yggdrasil. In der griechischen Mythologie waren Eschen Feuerspender für die Menschen („Seither dachte er [Zeus] stets an den Trug und gab den Eschen nicht länger die Kraft unermüdlichen Feuers für sterbliche Menschen, die auf Erden wohnen.” (Hesiod: Theogonie. S. 562–565)). Nachdem Prometheus die Menschen geschaffen hatte, nahm ihnen Zeus zur Strafe das Feuer. Prometheus holte es aber dennoch wieder, indem er es heimlich in einem hohlen Narthexrohr an der Sonne entzündete und so den Menschen das himmlische Feuer brachte. (Theogonie. S. 535 ff.) Die Burssöhne in der germanischen Mythologie schufen aus der Esche den Mann und aus der Ulme die Frau.
Siehe auch: Ask und Embla

Verbreitung

Die Fraxinus-Arten kommen vorwiegend in den gemäßigten bis subtropischen Gebieten der Nordhalbkugel vor, also in Eurasien undNordamerika. Südlich reicht das Verbreitungsgebiet bis Südasien und JavaNordafrika sowie Mexiko und Kuba. Verbreitungsschwerpunkte mit jeweils etwa 20 Arten sind Ostasien (China) und Nordamerika.

Gefährdung

Durch den Pilz Chalara fraxinea kommt es seit einigen Jahren besonders in Europa zu Schäden an Eschen, die als Eschentriebsterbenbezeichnet werden.[2] Die Erkrankung zählt zu den Tracheomykosen. Der Pilz wurde 2006 zuerst beschrieben und als Ursache des Eschentriebsterbens benannt. Über die Verbreitungsstrategie von Chalara fraxinea ist bisher nichts bekannt [3].

Systematik

Die Erstveröffentlichung von Fraxinus erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2, S. 1057. Als Lectotypus wurde 1913Fraxinus excelsior L. festgelegt. [4] Synonyme für Fraxinus L. sind: Apilia Raf. orth. var., Aplilia Raf., Calycomelia Kostel., Fraxinoides Medik.,Leptalix Raf., Mannaphorus Raf., Meliopsis Rchb., Ornanthes Raf., Ornus Boehm., Petlomelia Nieuwl., Samarpsea Raf..

Die Gattung Fraxinus gehört in die Tribus Oleeae in der Familie Oleaceae[5]

Die Gattung der Eschen (Fraxinus) wird nach Wallander 2008 in sechs Sektionen unterteilt mit insgesamt etwa 43 [6] bis 51 [5] Arten:

Quellen

  • Wei Zhi & Peter S. Green: Fraxinus in der Flora of China, Volume 15, 1996, S. 273: Online. (Abschnitt Beschreibung)
  • Eva Wallander: Systematics of Fraxinus (Oleaceae) and evolution of dioecy, In: Plant Systematics and Evolution, Volume 273, 2008, S. 25–49. doi:10.1007/s00606-008-0005-3

Einzelnachweise

  1. Dieter Heß: Die Blüte, 2. Auflage, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990, ISBN 3-8001-6434-5
  2. Eschentriebsterben-Erreger ist eine neue Pilzart bei waldwissen.net. (Abgerufen am 23. Februar 2011)
  3. Artikel über Chalara fraxinea bei SpiegelOnline.
  4. Eintrag bei Tripicos.
  5. ↑ a b Eintrag bei GRIN – Taxonomy of Plants.
  6. New classification of Fraxinus L. bei der The Oleaceae Website.

Weblinks

Commons: Eschen (Fraxinus) – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

 

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Dielenboden

Zitat aus Wikipedia.org

Ein Dielenboden,

auch Schiffboden oder Riemenboden, ist ein Holzfußboden aus breiten und langen Vollholz-Elementen, oft in Raumlängen. Er ist neben dem Holzpflaster (auch Stöckelboden genannt) die älteste Form der Holzböden.

Im Gegensatz zum großformatigen Dielenboden bezeichnet man kleinformatige Holzböden als Parkett.

Die Diele

Als Dielen werden eine Vielzahl unterschiedlicher Holzelemente in verschiedenen Breiten, Längen und Ausführungen bezeichnet. Gemeinsam haben diese die stoß- und fugenfreie durchgehende Ansicht des einzelnen Elements. Hierzu zählen

  • massive Dielen sind Bretter, die meist 21–50 mm Stärke und hinreichende Breite (etwa ab 80 mm) haben (nach Norm als „Brett“, bei unter 40 mm Stärke, als „Bohle“ darüber zu bezeichnen)
  • zwei- oder mehrschichtig aufgebaute, großformatige Holzelemente, deren Deckschicht aus einem Blatt besteht. Diese werden auch als Landhausdielen bezeichnet.

Als Material wird Nadelholz meist Kiefer, Lärche oder Fichte bzw. Tanne verwendet. Gelegentlich werden Dielen auch aus den wesentlich werthaltigeren Laub- oder Tropenhölzern hergestellt. Häufig zu finden sind in Altbauten um 1900 die Importhölzer Pitch Pine und „Oregon Pine“ (Douglasie).

Vor dem Aufkommen von Sägewerken wurden Dielen aus den dicksten Holzstämmen per Hand gesägt, wobei die Diele aus der Mitte des Stammes (so genanntes „Herzbrett“) gesägt wurde, um ein Verziehen des Holzes zu vermeiden. Damit waren sehr breite Dielen (bis 1 Meter) möglich, der Dielenboden war damit sehr uneinheitlich in der Breite. Mit der industriellen Holzverarbeitung (etwa ab 1850) wurden die Dielen dünner, einheitlich breit und meist gespundet (umgangssprachlich „Nut/Feder“). Die Länge war so bemessen, dass sie der Raumlänge quer zur Balkenlage entsprach. Bei sehr langen Räumen oder Fluren wurde auf einem Deckenbalken eine durchgehende Stoßfuge gebildet.

Die Landhausdielen und viele im Handel befindliche Massivholz-Dielen haben eine feste Konfektionslänge von etwa 2 Meter und sind allseits gespundet, so dass sie auch an den Stirnseiten eine feste Verbindung haben. Damit ist eine Anpassung an beliebige Raumlängen möglich.

Konstruktion und Funktion

Beim Dielenboden aus Massivdielen bilden die Bretter zugleich die tragende Platte und die Oberfläche des Fußbodens.

Bei traditionellen Holzbalkendecken sind die Dielenbretter direkt auf die Deckenbalken genagelt, bei gespundeten Dielen in der Regel schräg durch die Feder, so dass der Nagel nicht sichtbar ist. Gegebenenfalls ist noch eine Leiste zum Ausgleich von Unebenheiten und der Durchbiegung des Balkens zur Raummitte hin dazwischengelegt. Damit hat der Dielenboden auch eine statisch aussteifende Funktion im Gebäude, indem er die Decke als Verbundfläche stabilisiert. Durch diese Konstruktion ist der Deckenaufbau schalltechnisch unzureichend. Trittschall oder Luftschall wird sehr stark auf die darunter befindlichen Räume übertragen.

In moderneren Ausführungen werden auf die Deckenbalken Lagerhölzer gelegt, die durch Dämmstreifen von den Balken entkoppelt sind und eine bessere Schalldämmung ermöglichen. Die fehlende statische Aussteifung durch die Dielen wird dann durch Stahlbänder erreicht. In Wien wurden die Lagerhölzer auch lose in die Füllung aus Hochofenschlacke gelegt, um eine schalltechnische Entkopplung zu erreichen. Ein Dielenboden auf Massivdecken wie Beton benötigt Lagerhölzer, die auf dem rohen Boden liegen können oder mit elastischen Klebstoffen direkt auf den Estrichgeklebt werden.

Die Oberfläche blieb entweder unbehandelt oder wurde mit Ochsenblut oder Bohnerwachs versiegelt. Später kam die Versiegelung mit Klarlack hinzu, in neuester Zeit ist das Ölen eine Alternative. In der Gegenwart werden Mehrschicht-Dielen, welche als gespundet oder auch als Lock-Systeme angeboten werden, schwimmend oder mit Klebstoffen auf Estrich oder Blindböden verklebt. Derartige Bodenaufbauten haben keine tragende oder statische Funktion mehr, sondern sind ein Bodenbelag, dessen Aussehen einem Dielenboden vergleichbar ist.

Eiche Fußböden

Eiche Dielenboden, bild von landhausdielenguenstig.de

Eiche & Esche Dielenboden

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Fertigparkett

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Fertigparkett ist ein bereits verlegefertig produzierter Bodenbelag aus Holz bzw. mit Holzoberfläche für Räume in geschlossenen Gebäuden. Beim Fertigparkett sind die einzeln zu verlegenden Stäbe oder Planken schon fertig versiegelt oder geölt, etc… Das Parkett aus Massivholz oder als Mehrschichtparkett (Edelholznutzschicht auf ein Trägersystem aus meist günstigerem Nadelholz oder Multiplex mit oder ohne Gegenzug aufgebracht) ist frei von Oberflächenfehlern und besonders passgenau verarbeitet. Der Vorteil liegt im Besonderen in der einfachen und kostengünstige Montage auf der Baustelle, da schleifen, kitten und endbehandeln entfällt. Ein Fertigparkett ist wesentlich schneller „bewohnbar“. Einfache Mehrschichtparkettböden sind wegen der im Vergleich zum Stabparkett wesentlich dünneren Nutzschicht (meist nur 2-6 mm) auch günstiger als Stab- oder Mosaikparkett. Eine besonders hochwertige Variante ist scharfkantiges Massivparkett als Fertigparkett mit lackierten Oberflächen.

Inhaltsverzeichnis

Unterscheidungsmerkmale

Fertigparkett gibt es von mehreren Herstellern in verschiedenen Varianten, welche sich durch einige Kriterien voneinander unterscheiden:

Holzart

Parkette werden traditionell aus EicheBuche oder Nadelholz hergestellt. Es gibt jedoch auch Parkette aus anderen Hölzern wie Kirsche,AhornEscheNussbaumBirke oder Teak. Die Holzarten unterscheiden sich neben dem Aussehen in ihrer Struktur und Festigkeit. Die Härte von Holzbelägen wird mit dem Brinell-Verfahren ermittelt. Dabei wird unter definierten Umgebungsvoraussetzungen eine Stahlkugel auf das Holz gedrückt. Deren Abdruck wird vermessen und gibt die Härte des Holzbelags wieder.

Sortierung

Die meisten Hersteller bieten ihre Parkette in unterschiedlich sorgfältiger Auslese an. Eine feinere Aussortierung von Holzstücken mit Fehlern und Astlöchern sorgt für ein gleichmäßigeres Aussehen des Bodenbelags. Werden die Holzstücke nicht aussortiert, bleibt ein urwüchsiges, rustikales Aussehen.

Schichtaufbau

Massivparkett als Fertigparkett ist aus einen massiven Stück Holz. Beim Mehrschichtparkett ist der Schichtaufbau ein wesentliches Qualitäts- und Unterscheidungsmerkmal. Die oberste Schicht ist immer die, wahlweise geölte oder lackierte, Echtholzschicht. Darunter können sich eine oder mehrere Träger- und Stabilitätsschichten befinden. Meist werden für diese Schichten Fichtenstäbe verwendet. An einigen Fertigparkettsorten ist eine Trittschalldämmung direkt als unterste Schicht angebracht, bei anderen ist eine separateTrittschalldämmung als Untergrund zu verlegen.

Verlegeweise

Ursprünglich wurde Mehrschichtparkett immer durch Anleimen der zusammenzusteckenden Nut und Feder stabilisiert und feuchtigkeitsfest gemacht. Seit einiger Zeit werden jedoch immer mehr Mehrschichtparkette zur leimlosen Verlegung und / oder mit diversen „Klick-Systemen“ zur einfacheren Montage angeboten. 2-schicht Fertigparkett ist schubfest zu verlegen, also zu kleben oder zu nageln.

Anmerkungen zur Verarbeitung

Fertigparkett kann teilweise, je nach Art, schwimmend (ohne am Unterboden befestigt zu werden) verlegt werden. Dabei ist, wie bei dem mit dem Untergrund fest verbundenen Fertigparkett, eine Dehnungsfuge zur Wand bzw beim Übergang auf andere Bodenbeläge zu erstellen. Diese verhindert eine Wölbung des Bodenbelages bei Feuchtigkeitsänderung (Quellen und Schwinden).

Unterschied zu Laminat

Parkett, sowie auch Fertigparkett, besitzt immer zumindest eine aus Echtholz gefertigte oberste Schicht, während der preisgünstigere, Parkett nachahmende, Bodenbelag Laminat lediglich eine in Farbe und Struktur holzähnliche Kunststoffoberfläche besitzt.

 

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Laminatboden

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Als Laminatfußböden oder umgangssprachlich auch einfach „Laminat“ bezeichnet man einen Fußbodenbelag, der durch einen schichtweisen Aufbau aus hauptsächlich einer Holzfaserplatte, Papier und Melamin-Klebstoff besteht.
Aufbau und Herstellung

Aufbau

Der folgende Schichtaufbau versteht sich von der Oberseite (auf der man geht) zur Unterseite (welche auf dem Boden liegt):

  1. Deckschicht (Overlay)
    Die obersten Lagen eines Laminatfußbodens, das Overlay, haben die Funktion, einer hohen Beanspruchung des Fußbodens Stand zu halten.
    Verwendung finden dünne Papiere, welche schon mit Melamin-Klebstoff getränkt wurden und so den Blick auf das darunter liegende Dekorpapier ermöglichen. Um die Abriebfestigkeit des Laminats zu erhöhen, wird auch Korund in den Klebstoff des Overlaygemischt.
  2. Dekorpapier
    Das Dekorpapier ist die optisch wahrgenommene Oberfläche.
    Auf ihm sind vor dem Fügen mit der Trägerplatte die Motive aufgedruckt worden. Eine Einschränkung in der Motivwahl gibt es faktisch nicht. Neben dem bekannten Aufdrucken von diversen Holzstrukturen sind andere Aufdrucke von Kies, geometrischen Formen oder künstlerischen Produkten möglich. Das Overlay und das Dekorpapier werden oft als eine Schicht geliefert, bei geringer Beanspruchung gibt es nur das getränkte Dekorpapier. Beim Hersteller ist so in der Regel nur ein Arbeitsgang nötig.
  3. Trägerplatte
    Die Trägerplatte besteht aus einer MDF bzw. HDF. Der Unterschied der beiden Produkte besteht lediglich in der höheren Verdichtung und damit resultierenden höheren Rohdichte der HDF. Der Holzfaserwerkstoff macht es möglich, in mehreren Fräsvorgängen ein Profil in die Trägerplatte zu schneiden, welches die Montage selbst für Laien möglich macht. Die jeweiligen Profile variieren dabei von Hersteller zu Hersteller.
  4. Gegenzug
    Auf der Unterseite der Trägerplatte wird ein weiteres Papier oder Kunststoffschicht aufgebracht.
    Die Gegenzugschicht ist dazu da, dass sich das Laminat bei Belastung durch die auftretenden Biegekräfte nicht verformt.
  5. (Trittschalldämmung)
    Es gibt Unternehmen, welche unter das Papier auf der Laminatunterseite noch eine Trittschalldämmung kleben. Diese muss dann nicht mehr separat vorverlegt werden.

Herstellung

Auf die ausgekühlten und geschliffenen Trägerplatten wird das Dekorpapier und Overlay aufgebracht. Für diesen Arbeitsschritt werden meistens Laser zum Ausrichten der Papiere genutzt, damit beim späteren Verlegen keine Abweichungen im Dekorbild auftreten. Gleichzeitig wird der Gegenzug aufgebracht. Es folgt ein Heißpressen, bei dem der Melamin-Klebstoff aushärtet.
Im folgenden Arbeitsgang werden Nut und Feder bzw. mit mehreren Fräsköpfen Profile gefräst, welche zum Verbinden der einzelnen Laminatteile genutzt werden.

Beanspruchungsklassen

Die Beanspruchungsklassen der Laminatfußböden werden in der EN 13329 geregelt. Sie ermöglichen es, aufgrund von Tests und Erfahrung Laminatfußböden für den jeweils benötigten Zweck zu kaufen, ohne dabei Kenntnisse einzelner Festigkeitskennwerte haben zu müssen.

Bereich Klasse Verwendung
Wohnbereich 21 mäßige Beanspruchung z.B. Schlafzimmer, Gästezimmer, …
22 normale Beanspruchung z.B. Wohn- und Esszimmer, …
23 starke Beanspruchung z.B. Küche, Flur, Arbeitszimmer, …
Gewerblicher Bereich 31 mäßige Beanspruchung z.B. Hotelzimmer, Konferenzraum, …
32 normale Beanspruchung z.B. Büros, Warteräume, …
33 starke Beanspruchung z.B. Großraumbüros, Kaufhäuser, …

Pflege

Für den Erhalt des Laminatfußbodens ist es besonders wichtig, dass Wasser oder andere wasserhaltige Flüssigkeiten sofort weggewischt werden. Wenn das Wasser in die Verbindungsfugen der verschiedenen Laminatfußbodenteilstücke fließt, können sich die Holzfasern in der Trägerplatte ausdehnen und Beulen und Wellen erzeugen. Diese Beulen lassen sich nicht mehr entfernen, da der Quelldruck des Holzes auch das haltende Gefüge des Klebstoffs zerstört hat.

Die Pflege eines Laminatfußbodens ist recht einfach. Es ist möglich regelmäßig mit dem Staubsauger die entstehenden Woll- oder Staubmäuse abzusaugen und hin und wieder mit einem nur leicht feuchten Lappen oder Wischmopp über das Laminat zu wischen.

Hausstauballergikern kann es gerade in der Winterzeit hilfreich sein, einen kleinen Teppich auszulegen. Hierdurch lagert sich der Staub im Teppich an und wird nicht durch die Wärmezirkulation in der Raumluft verteilt. Der Teppich lässt sich dann außerhalb der Wohnung entstauben.

 

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